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Ein neuer Glanz für Glasners Crystal Palace: Triumph in der Europa Conference League

Glasners Crystal Palace hat die Europa Conference League gewonnen und damit Geschichte geschrieben. Ein Blick auf den spannenden Weg des Teams zur Krone.

Sophie Richter16. Juni 20263 Min. Lesezeit

Der Abend des 30. Mai 2023 wird in die Annalen von Crystal Palace eingehen. In einem packenden Finale der Europa Conference League, ausgetragen im atemberaubenden Stadion von Tirana, hat das Team unter der Leitung von Trainer Oliver Glasner den ersten großen internationalen Titel seiner Geschichte gewonnen. Ein Triumph, der nicht nur die Fans, sondern die gesamte Stadt London in seinen Bann zog.

Die Vorzeichen standen nicht gut für die „Eagles“, deren Weg ins Finale alles andere als geradlinig war. In der Gruppenphase kämpften sie mit unbeständigen Leistungen, wurden jedoch von Runde zu Runde stärker. Trotz punktueller Schwächen, die oftmals bei den entscheidenden Spielen zutage traten, schafften sie es, sich gegen einige der stärksten Klubs Europas durchzusetzen. In der K.O.-Runde wurde die Mannschaft zur kämpferischen Einheit, die sie in der Liga häufig nicht gewesen war.

Glasners Einfluss ist nicht zu unterschätzen. Der Österreicher, der dafür bekannt ist, Teams zu einem ausgeglichenen Verhältnis von Offensiv- und Defensivspiel zu verhelfen, verstand es meisterhaft, das Potenzial seiner Spieler zu entfalten. Als er das Zepter in die Hand nahm, standen die „Eagles“ in der Liga auf einem erschreckend niedrigen Platz. Dennoch schaffte er es, nicht nur die Spieler, sondern auch die Fans auf seine Seite zu ziehen.

Ein unerwarteter Weg zum Erfolg

Im Finale ging Crystal Palace gegen die hochfavorisierten AS Rom an den Start. Die Italiener, angeführt vom erfahrenen José Mourinho, waren als Titelverteidiger ins Rennen gegangen und schienen der klare Favorit. Doch die „Eagles“ ließen sich von diesem Druck nicht beirren. Stattdessen begannen sie, ihr Spiel konsequent durchzuziehen.

Mit einem frühen Tor von Wilfried Zaha, das nach einem schnellen Konter fiel, war der erste Schock für die Italiener perfekt. Zaha, der in dieser Saison mehrere Blessuren hatte, zeigte, dass er rechtzeitig in Form gekommen war und in solchen entscheidenden Momenten zu glänzen wusste. Die Stimmung unter den Anhängern war elektrisierend; „Eagles, Eagles“ hallte es durch das Stadion. Doch wie so oft im Fußball war der Vorsprung nicht von Dauer.

Die AS Rom drängte auf einen Ausgleich, und wie es der Fußball so oft will, fiel das Tor zur Unzeit. Mit einem Schuss aus 20 Metern gelang Nicolo Zaniolo in der 65. Minute der Ausgleich. Ein Moment, der den „Eagles“ den Wind aus den Segeln nehmen könnte. Doch Glasner, in typischer Manier, stellte um und sorgte für frischen Wind in der Offensive.

In der Schlussphase wurde Crystal Palace mutiger. Mit einem Wechselspieltaktik und einem klaren Fokus auf die Offensive brachten sie die Roma-Defensive ins Schwitzen. Kurz vor Abpfiff, in der 88. Minute, war es dann soweit: Ein feiner Pass von Conor Gallagher zu Odsonne Edouard, und dieser netzte zum 2:1 ein. Das Stadion explodierte förmlich.

Die letzten Minuten waren ein einziger Nervenkitzel. Die italienische Mannschaft rannte an, doch die Abwehr des englischen Klubs hielt stand.

Nach dem Schlusspfiff brachen alle Dämme. Spieler und Fans lagen sich in den Armen. Ein Titel, der nicht nur in die Geschichtsbücher eingeht, sondern auch das Selbstbewusstsein und die Ambitionen von Crystal Palace nachhaltig verändern wird.

Glasners Crystal Palace hat gezeigt, dass im Fußball alles möglich ist, selbst das Unmögliche. Der Weg zum Erfolg war steinig und voller Rückschläge. Doch mit einer starken Teamleistung und dem unermüdlichen Einsatz eines Trainers hat das Team nun einen Platz unter den europäischen Besten ergattert.

Ein neuer Glanz für Crystal Palace, der nicht nur die Herzen der Fans erobert hat, sondern der auch in der nächsten Saison die Erwartungen steigen lassen wird. Jetzt gilt es, den Schwung mit in die kommende Premier-League-Saison zu nehmen und die Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben.

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