Institut für angewandte Sozialwissenschaften

Fachtagung anlässlich des Abschlusses der wissenschaftlichen Begleitung zum Modellprojekt „Sonnenkinder – Gesund und geborgen aufwachsen in Stuttgart“

Seit drei Jahren werden in Stuttgart Familien mit Neugeborenen durch das Modellprojekt „Sonnenkinder – Gesund und geborgen aufwachsen in Stuttgart“ in zwei Kliniken vor oder nach ihrem Geburtstermin aufgesucht und begleitet. Mit seinen einzel- und gruppenbezogenen Angeboten stellt das Modellprojekt einen wichtigen Teil der sozialen und gesundheitlichen Infrastruktur im Handlungsfeld der Frühen Hilfen in der Landeshauptstadt Stuttgart dar. Getragen wird es durch verschiedene Akteur/innen aus der Gesundheits- und Jugendhilfe: Dem Marienhospital Stuttgart, der St. Anna Klinik Bad Cannstatt Cannstatt, dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. und dem Caritasverband für Stuttgart e.V. Diese Multiprofessionalität findet sich auch im Sonnenkinder-Team wieder, was eine gelingende Unterstützung im Umgang mit komplexen elterlichen Bedarfslagen ermöglicht.  

Eine weitere bedeutsame Säule im Modellprojekt nimmt die Wissenschaft ein. In Forschungskooperation mit dem Institut für angewandte Sozialwissenschaften (IfaS) an der Dualen Hochschule Stuttgart werden kontinuierlich verschiedene Schwerpunktthemen wie etwa Fallarbeit, elterliche Erziehungskompetenzen, Gruppenangebote, Ehrenamt etc. evaluiert und mit Akteur/innen aus der Praxis diskutiert.

Am 31.08.2014 endet die erste Projektphase. Diesen Abschluss möchten wir nutzen, um Ihnen die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung vorzustellen, eine kritische Bilanz zu ziehen und der zukünftigen Arbeit des „Sonnenkinder-Teams“ Handlungsempfehlungen für die weitere Begleitung und Beratung von Familien mit Neugeborenen in Stuttgart zu geben.

Sie sind herzlich eingeladen an der Veranstaltung

„Sonnenkinder – Gesund und geborgen aufwachsen in Stuttgart“
Fachtagung anlässlich des Abschlusses der wissenschaftlichen Begleitung

am

Mittwoch, den 24. September 2014

von

15:00 bis 18:00 Uhr im Hasenbergsaal (8. OG) an der Dualen Hochschule
Baden-Württemberg Stuttgart | Fakultät Sozialwesen, Rotebühlstraße 131, 70197 Stuttgart

teilzunehmen. Es handelt sich um eine gemeinsame Veranstaltung der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart | Fakultät Sozialwesen mit dem Institut für angewandte Sozialwissenschaften Stuttgart (IfaS) für Wissenschaftler/innen, Praktiker/innen und Vertreter/innen aus Politik und Verwaltung.

Die Räumlichkeiten der Veranstaltung sind barrierefrei.

Es empfiehlt sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen, da Parkmöglichkeiten begrenzt sind.

Für unsere Planung bitten wir Sie, uns bis Freitag, den 25. Juli 2014 über Ihre Teilnahme und die Anzahl Ihrer Begleitpersonen zu informieren: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


> Einladungsflyer zur Fachtagung mit Tagungsprogramm, Lageplan und Kontakt

 

Fachtag "Nachhaltige Armutsbekämpfung in Tübingen – und darüber hinaus"

Kinderarmut bekämpfen und Kinderchancen in Tübingen verbessern – mit diesem Ziel hat die Universitätsstadt Tübingen 2013 zusammen mit dem Bündnis für Familie Tübingen und dem Institut für angewandte Sozialwissenschaften das Projekt „Gute Chancen für alle Kinder – mit Familien aktiv gegen Kinderarmut“ gestartet. 250 Familien wurden befragt, über 400 Personen haben daran mitgewirkt. Sie erfahren die Ergebnisse und was daraus konkret folgt – in Tübingen und darüber hinaus.

Die Sozialministerin des Landes Baden-Württemberg, Frau Katrin Altpeter, wird Bezug zum ersten Kinderarmutsbericht des Landes nehmen. Gerda Holz,(Dipl.Pol.) ISS Frankfurt, wird die Erfahrungen aus der AWO-Langzeitstudie zur Kinderarmutsbekämpfung einbringen.

Sie sind herzlich eingeladen an der Veranstaltung


"Nachhaltige Armutsbekämpfung in Tübingen - und darüber hinaus" -
Fachtag zum Projekt "Gute Chancen für alle Kinder - mit Familien aktiv gegen Kinderarmut"
am
Mittwoch, den 4. Juni 2014
von
16:00 bis 19:15 Uhr in der Alten Aula,
Münzgasse 30, 72070 Tübingen


teilzunehmen. Es handelt sich um eine gemeinsame Veranstaltung der Universitätsstadt Tübingen mit dem Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Tübingen (IfE), dem Institut für angewandte Sozialwissenschaften Stuttgart (IfaS) und dem Bündnis für Familie Tübingen.

Im Rahmen der Fachtagung wird Prof. Dr. Susanne Schäfer-Walkmann die Ergebnisse des Projekts  „Gute Chancen für alle Kinder – mit Familien aktiv gegen Kinderarmut“ vorstellen.


> Einladung zum Fachtag und Programm

 

Konferenz "Wege aus der Kinderarmut"

Die Armutsgefährdung von Kindern ist eine ernste Bedrohung für die Chancengleichheit in unserer Gesellschaft. Sie mindert häufig Entwicklungs- und Teilhabechancen in der ersten Lebensphase, was sich auf viele Bereiche wie Bildung, Ernährung, Gesundheit sowie soziale und kulturelle Teilhabe negativ auswirken kann. Solche Erfahrungen können weitreichende Folgen haben, etwa einen geringeren Bildungserfolg. Es liegt auch in der Verantwortung von Politik und Gesellschaft, Kinderarmut im wohlhabenden Baden-Württemberg entgegen zu wirken. Was kann konkret gegen Kinderarmut getan werden? Wie kann die Lage betroffener Kinder verbessern werden? Um sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen sind Sie herzlich zur Veranstaltung


"Wege aus der Kinderarmut" - Konferenz zum Ersten Armuts- und Reichtumsbericht Baden-Württemberg
am
Montag, den 9. Dezember 2013
von
14:00 bis 18:00 Uhr im GENO-Haus Stuttgart,
Heilbronner Straße 41, 70191 Stuttgart


eingeladen. Die Konferenz wird im Auftrag des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg von der FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt durchgeführt. Die Veranstaltung soll einen gesellschaftlichen Diskussionsprozess vorantreiben, um Wege aus der Kinderarmut aufzuzeigen. Die Konferenz richtet sich an WissenschaftlerInnen, PraktikerInnen, PolitikerInnen und am Thema interessierte Bürgerinnen und Bürger. Bei der Veranstaltung handelt es sich um die erste Begleitkonferenz im Rahmen der Erarbeitung des Ersten Armuts- und Reichtumsberichts Baden-Württemberg, der im Jahr 2015 mit dem Schwerpunkt Kinderarmut vorgelegt werden soll.

Im Rahmen der Konferenz wird Prof. Dr. Susanne Schäfer-Walkmann das von der Universitätsstadt Tübingen in Auftrag gegebene Projekt  „Gute Chancen für alle Kinder – mit Familien aktiv gegen Kinderarmut“ vorstellen.


> Einladung zur Konferenz
> Anreise und Programm

 

Fachtag "Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung wohnungsloser Menschen in Baden-Württemberg"

Wohnungslose Menschen werden häufig mit vielfältigen Erkrankungen konfrontiert und weisen einen hohen Bedarf an medizinischen Leistungen auf. Dabei erschweren verschiedene individuelle und gesetzliche Hindernisse jedoch den Zugang zur gesundheitlichen Versorgung. Aus diesem Anlass lädt die Landesministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Katrin Altpeter (MdL) gemeinsam mit der Liga der freien Wohlfahrtspflege zum Fachtag

"Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung wohnungsloser Menschen in Baden-Württemberg"

am

Montag, den 15 Juli 2013 um 10:30 Uhr
in das GENO-Haus Stuttgart, Sitzungssaal EG 1,
Heilbronner Straße 41, 70191 Stuttgart.

Zusammen mit den im Bereich der Wohnungslosen tätigen Akteuren, den Krankenkassen, der Kassenärztlichen Vereinigung und den Kommunalen Landesverbänden soll auf dem Fachtag erörtert werden, wie die medizinische Versorgung wohnungsloser Menschen in unserem Land weiter verbessert werden kann.

Im Rahmen des Fachtages wird Prof. Dr. Susanne Schäfer-Walkmann die vom Sozialministerium in Auftrag gegebene Studie "Gesundheitliche Versorgung wohnungsloser Menschen in Baden-Württemberg" vorstellen.

> Einladung zum Fachtag
> Tagesordnung
> Anreise

 

Artikel in der Hauszeitschrift der Stiftung Liebenau berichtet über Projekt zu Gewalterfahrungen

Die Stifung Liebenau berichtet in der aktuellen Ausgabe der Hauszeitschrift Der Anstifter über das von Ifas verantwortete Projekt "Gewalterfahrungen. Der Umgang mit Gewalt im lebensweltlichen Kontext von Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern der Stiftung Liebenau zwischen 1945 und 1975". Den Verantwortlichen kommt es dabei darauf an, "sich kritisch mit der eigenen, selbst verantworteten Praxis gegenüber Menschen mit Behinderung nach Kriegsende auseinanderzusetzen" wie Dr. Hans-Martin Brüll von der Stabsstelle Ethik der Stiftung Liebenau im Beitrag erläutert.
> Stiftung Liebenau erforscht Heimalltag in der Nachkriegszeit, Der Anstifter 02/2012