Institut für angewandte Sozialwissenschaften

Take-Fachtag in Stuttgart

Daniel Rayment-Briggs, wissenschaftlicher Mitarbeiter am IfaS, stellte am 27.06. auf dem Fachtag von Take Stuttgart „Take what? – Clubkultur und Partydrogen im Kessel“  vor Fachpublikum und interessierten Szenegängern die Ergebnisse der Studie „Evaluation des Partydrogenprojekts TAKE“ vor. Auf dem Fachtag wurde ein vielfältiges Programm aus Vorträgen, Poetry-Slam, Workshops und elektronischer Musik geboten. Take ist ein Projekt von Release Stuttgart e.V., das seit zweieinhalb Jahren auf Elektro-Events zugehende und akzeptierende Aufklärungsarbeit leistet und sich für die Ermöglichung von Drug-Checking in Deutschland einsetzt. Den Abschlussbericht der Studie finden Sie hier.

Büro am 18.07. nicht besetzt

Am Dienstag, den 18.07.2017 ist das IfaS-Büro ganztägig nicht besetzt, da sich an diesem Tag alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Außendienstterminen befinden.

Neue Forschungskooperation: IfaS unterstützt das Maecenata Institut beim Projekt „Engagiert in neuer Umgebung“

Das Maecenata Institut für Philanthropie und Zivilgesellschaft versteht sich als Think Thank für zivilgesellschaftliche Fragestellungen und ist bestrebt durch transferorientierte Forschung Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis zu fördern; einen Anspruch, den auch IfaS verfolgt. So war es an der Zeit, Wissensbestände zu bündeln und ein gemeinsames Projekt umzusetzen.

Im Forschungsprojekt „Engagiert in neuer Umgebung“ geht das Maecenata Institut gemeinsam mit IfaS der Fragestellung nach inwiefern geflüchtete Menschen Unterstützung leisten und sich als Engagierte für andere einbringen (können). Ziel des Forschungsprojektes ist die Analyse von begünstigenden Ausgangs- und Rahmenbedingungen von Engagement geflüchteter Menschen. Zur Umsetzung des Ziels werden qualitative Interviews mit engagierten Geflüchteten und Expert/innen (bspw. Netzwerker/innen, Projektkoordinator/innen, Unterstützungsinitiator/innen) aus dem Feld durchgeführt. Das Forschungsprojekt wird von der Röchling Stiftung finanziert.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Fokusgruppen zur Validierung des Kennzahlen‐ und Reportingkonzepts für Integrationsfirmen im Mai 2017

Im dritten Projektjahr zur „Mehrdimensionalen Erfassung der Wertschöpfungsleistung von Integrationsfirmen“ steht die Validierung der Instrumente zur Erfassung der nicht-monetären Wertschöpfungsparameter im Vordergrund.

Unter reger Beteiligung von zehn Integrationsfirmenvertretern aus dem Raum Baden-Württemberg wurden im Mai 2017 die Inhalte der Fragebögen sowie die Rahmenbedingungen zur Erhebungssituation anhand verschiedener Fragestellungen kritisch begutachtet und gemeinsam diskutiert. Fragen wie…

  • Messen die Variablen das, was sie messen sollen?
  • Sind die Variablen trennscharf und eindeutig (unmissverständlich) formuliert?
  • Welche Unsicherheiten bzw. Schwierigkeiten kommen im Laufe der Befragung auf?
  • Welche zeitlichen Ressourcen binden die Erhebungswellen?

…leiten den kommunikativen Validierungsprozess.

Nach einer erneuten Erhebungsrunde und weiteren „Fokusrunden“ werden die Ergebnisse abschließend statistisch ausgewertet und auf die Ergebnisse der kommunikativen Validierung bezogen.

Fokusgruppen im Projekt „Wirksamkeit und Weiterentwicklung der Angebote zur Alltagsgestaltung sowie Tagesstrukturierung für erwachsene seelisch behinderte Menschen im Saarland“

Als letzter Erhebungsschritt innerhalb der Studie „Wirksamkeit und Weiterentwicklung der Angebote zur Alltagsgestaltung sowie Tagesstrukturierung für erwachsene seelisch behinderte Menschen im Saarland finden im Juni thematische Fokusgruppen statt. 

Die Fokusgruppen werden in Form von Workshops durchgeführt. Sie dienen der Präsentation und Validierung der Ergebnisse und sollen in diesem Rahmen zur Diskussion gestellt werden. Der Mehrwert dieser Methode ergibt sich aus der Möglichkeit, die Erkenntnisse zu ausgewählten Themen in einem möglichst vielfältig besetzten Expertengremium zu diskutieren. Die unterschiedlichen Perspektiven ermöglichen daher eine anwendungs- und praxisnahe Sichtweise auf die Gestaltung und Weiterentwicklung der vorhandenen Angebote zur Alltagsgestaltung und Tagesstrukturierung für Menschen mit seelischer Behinderung im Saarland.

Die Fokusgruppen sollen dabei aus möglichst verschiedenen Teilnehmergruppen bestehen: Leistungsträger, Leistungserbringer, sowie Leistungsbezieher der Angebote im Saarland sind herzlich eingeladen zu den Themen "Bedarfsgerechte Teilhabe am Arbeitsleben/Beschäftigung", "Junge Erwachsene in der Eingliederungshilfe" und "Demografischer Wandel - Alter und Eingliederungshilfe" mit uns zu diskutieren!

Wir freuen uns auf zahlreiches Kommen und eine rege Diskussion!