IfaS Stuttgart

Institut für angewandte Sozialwissenschaften

Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren in der Diözese Rottenburg-Stuttgart - „Lebenswirklichkeit in Heimen der Erziehungshilfe“

Diözese Rottenburg-Stuttgart

Sozialwissenschaftlichen Studie über die Lebenswirklichkeit in Heimen in den 50er und 60er Jahren der Diözese Rottenburg-Stuttgart …

Kooperationspartner Diözese Rottenburg-Stuttgart
VertreterIn Kooperationspartner Frau Dr. Irme Stetter-Karp (Ordinariatsrätin)
Weitere Akteure Johannes Böcker (Fachvorstand DiCV Rottenburg-Stuttgart)
Herbert Jansen (Bereichsleitung Sozialpolitik, Soziale Hilfen beim DiCV Stuttgart)
Forschungsauftrag Erstellung einer sozialwissenschaftlichen Studie über die Lebenswirklichkeit in Heimen in den 50er und 60er Jahren der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Projektleitung Prof. Dr. Susanne Schäfer-Walkmann
Wissenschaftliche MitarbeiterInnen Constanze Störk-Biber, M.A.
Hilli Tries, Dipl.-Sozialpädagogin (BA)
Projektdauer Februar 2010 bis Februar 2011
Zuordnung bei IfaS Sozialwissenschaftliche Studie
Forschungsmethoden Die sozialwissenschaftliche Untersuchung gründet sich auf zwei Zugänge:
  1. Biographischer Zugang: Das Erkenntnisinteresse der qualitativen Studie liegt auf den subjektiven, retrospektiven Sichtweisen von Heimkindern und ErzieherInnen (Interviews mit Zeitzeugen, „oral history“), so dass die Aspekte des Themas von zwei Seiten beleuchtet werden können. Es wird dabei zwischen subjektiven und kollektiven Biographien unterschieden. Die Konzentration im Hinblick auf die Datenauswertung liegt in verschiedenen, die Lebenswirklichkeit bereichernden Kategorien wie Heimorganisation, Beziehungsstrukturen, normative Aspekte usw.
  2. Historischer Zugang: Zur Interpretation der Daten ist es notwendig, den Alltag und die Pädagogik in den Heimen des untersuchten Zeitraums zu beschreiben sowie rechtliche und strukturelle Rahmenbedingungen der Zeit zu fassen. Dazu werden Quellen des Archivs der Diözese Rottenburg-Stuttgart und des Hauptstaatsarchivs Stuttgart ausgewertet.
    Analytische Kategorien im Rahmen der Studie sind Aufarbeitung, Ethik, Heim (Totale Institution), rechtliche Aspekte öffentlicher Erziehung.
    Als Indikatoren für die Untersuchung sind folgenden Begriffe wesentlich: Gesellschaft im Zeitkontext, Heimkind und Erziehungsperson, die Institution des Heims sowie die Region bzw. der Sozialraum.
Transfer  –
Publikationen / Presse Ergebnisse ab Februar 2011