IfaS Stuttgart

Institut für angewandte Sozialwissenschaften Stuttgart

Auf dem Weg zu einem Inklusiven Esslingen

Stadt Esslingen am Neckar

Wissenschaftliche Expertise zu den Teilhabebedürfnissen und -möglichkeiten von Menschen mit Behinderung in Esslingen sowie zu den dort bestehenden sozialräumlichen Barrieren, Potentialen und Herausforderungen für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Handicaps…

Auftraggeber

Stadt Esslingen am Neckar    
Das Projekt wird unterstützt durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

VertreterIn Auftraggeber

Christian Bergmann (Leiter des Amtes für Soziales und Sport der Stadt Esslingen)
Diana Rüdt (Geschäftsstelle Inklusion im Amt für Soziales und Sport der Stadt Esslingen)
Renate Schaumburg (Abteilungsleiterin Familie, Jugend, Senioren und Bürgerengagement)    

Forschungsauftrag

Ziel des Forschungsprojekts ist es,  die Wissensbasis über die Lebenssituation und die Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderung in der Stadt Esslingen zu erhöhen. Dabei sollen Strategien für eine verbesserte Teilhabe von Menschen mit Behinderung in Esslingen entwickelt werden. Handlungsfelder der Analyse sind dabei die Bereiche Wohnen, Bildung und Erziehung, Gesundheit und Versorgung, Freizeit, Kultur und Sport sowie Barrierefreiheit im öffentlichen Raum. Bei allen Analyseschritten spielt die sozialräumliche Perspektive eine wichtige Rolle, weshalb eine Differenzierung der Ergebnisse nach Bürgerausschussbezirken erfolgt.
Als „ExpertInnen in eigener Sache“ wirken Menschen mit Behinderung bei der Umsetzung der einzelnen Projektbausteine mit und übernehmen im Projektverlauf eine Beratungsfunktion.
Ziel der wissenschaftlichen Expertise ist die Entwicklung von Handlungsempfehlungen für die Teilhabeplanung der Stadt Esslingen auf Basis einer empirisch begründeten Bestandserhebung. Durch regelmäßige Treffen und Diskussionen der für die Teilhabeplanung relevanten VertreterInnen der Stadtverwaltung und VertreterInnen von Menschen mit Behinderung (innerhalb des Projektbeirats sowie in Fokusgruppen) soll eine nachhaltige Basis für eine zukünftige und  kontinuierliche Weiterentwicklung der Teilhabeplanung geschaffen werden    

Projektleitung Prof. Dr. Thomas Meyer    
Wissenschaftliche MitarbeiterInnen

Clara Strähle (Sozialpädagogin MA)
Martina Bell (Sozialpädagogin MA)    

Projektdauer

Mai 2014 bis April 2015    

Zuordnung
 
Forschungsmethoden

Mehrperspektivisches und triangulatorisches Forschungsdesign - Kombination von qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden

  • Bildung eines beratenden Projektbeirats bestehend aus VertreterInnen der Stadtverwaltung sowie ExpertInnen in eigener Sache (Menschen mit Behinderung sowie Angehörige)
  • fortlaufende Literaturstudie zu aktuellen Debatten mit Schwerpunkt Inklusion und lokaler Teilhabeplanung
  • sozialraumorientierte schriftliche Befragung von verschiedenen lokalen Organisationen, Einrichtungen und Institutionen in Esslingen zu ihren Erfahrungen und den Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Behinderung (Schulen, Vereine, kommerzielle Freizeiteinrichtungen, Apotheken, Ärzte, Therapeuten, Gastronomiebetriebe, Wohnbaugesellschaften/-genossenschaften, Mieterbünde sowie ambulante, teilstationäre u. stationäre Einrichtungen der Altenhilfe)
  • Analyse von Sozialraumdaten
  • Sozialraumanalysen mit VertreterInnen aus den 12 Bürgerausschussbezirken zur Identifizierung von Teilhabepotentialen und -barrieren im jeweiligen Bürgerausschussbezirk
  • Befragung von Menschen mit Behinderung zu ihren Teilhabebedarfen und -interessen sowie zu ihren Erfahrungen hinsichtlich Barrierefreiheit und Mitgestaltungsmöglichkeiten in Esslingen
  • explorativ ausgerichtete ExpertInnen-Interviews und Gruppenbefragungen zu Potenzialen, Ressourcen und Herausforderungen für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung in verschiedenen Lebensbereichen
  • moderierten Gruppendiskussionen in Fokusgruppen zur Rückkopplung und Diskussion der Ergebnisse
  • Abschlussworkshop mit Auswertungsdiskussion    
Ergebnisse Abschlussbericht als Expertise für die Teilhabeplanung von Menschen mit Behinderung in Esslingen