IfaS Stuttgart

Institut für angewandte Sozialwissenschaften Stuttgart

Fachberatung für den Ideenwettbewerb im Rahmen der Strategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten“

Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg

Der Ideenwettbewerb des Ministeriums für Soziales und Integration zur Strategie „Quartier 202 – Gemeinsam.Gestalten“ setzt einen ersten Impuls für die Etablierung von Quartiersentwicklungsprozessen in Baden-Württemberg.

Förderer

Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg

Vertreter: Daniel Neumann, Leiter Referat 33 – Pflege, Quartiersentwicklung im Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg

Weitere Akteure

Träger des Gemeindenetzwerks BE: Gemeindetag Baden-Württemberg

Familienforschung Baden-Württemberg

Städtetag Baden-Württemberg

Landkreisnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Baden-Württemberg

Beratungsauftrag

Der Ideenwettbewerb des Ministeriums für Soziales und Integration zur Strategie „Quartier 202 – Gemeinsam.Gestalten“ setzt einen ersten Impuls für die Etablierung von Quartiersentwicklungsprozessen in Baden-Württemberg.

Die Quartiersentwicklung soll allen im Quartier lebenden Menschen eine möglichst hohe Teilhabe und Lebensqualität bieten und einen lebendigen sozialen Raum mit starkem bürgerschaftlichen Engagement schaffen. Im Fokus des Ideenwettbewerbs stehen altersgerechte Quartiersentwicklungskonzepte, die den Blick auf die älteren Menschen im Quartier und deren Teilhabe in der Gesellschaft richten sowie für ein aktives und fürsorgliches Miteinander sorgen. Barrierefreier Wohnraum, Beratungsstrukturen und eine tragende soziale Infrastruktur sollen befördert und geschaffen werden. Zwingende Bestandteile def einzureichenden Quartiersentwicklungskonzepte müssen ein Beteiligungsprozess und eine Strategie zur Stärkung Bürgerschaftlichen Engagements im Sozialraum sein.

Die Fachberatung Gemeindenetzwerk Bürgerschaftliches Engagement übernimmt die Begleitung und Beratung der am Ideenwettbewerb interessierten Kommunen in der Antragsstellung und unterstützt den Entwicklungsprozess. Im Mai 2017 haben zwei Ideenschmieden - eine im Norden, eine im Süden Baden-Württembergs - stattgefunden. Konzipiert waren diese Ideenschmieden als Tagesveranstaltungen und dienten Vertreter*innen der Städte und Gemeinden v.a. dazu, Theorie und Praxis miteinander verbinden zu können. Kernelemente waren die Wissensvermittlung theoretischer Elemente wie z.B. Begriffsklärungen zu Partizipation, Quartiersentwicklung und Sozialraum, aber auch Impulse zu kreativem Schreiben. Mit dieser Basis wurden Vertreter*innen von Städten und Gemeinden befähigt, qualitativ ansprechende Bewerbungsunterlagen für den Ideenwettbewerb einzureichen. Parallel dazu wurde eine Hilfe zur Konzeptentwicklung entwickelt, die die Vertreter*innen der Städte und Gemeinden bei ersten Schritten auf dem Weg zum Ideenwettbewerb unterstützen. Für Detailfragen zur Antragsstellung und Ideenentwicklung und zur Erarbeitung individueller Lösungen bietet die Fachberatung telefonische und persönliche Beratung an.

  1. Mitwirkung an den regionalen Auftaktveranstaltungen des Sozialministeriums
  2. Durchführung zweier Ideenschmieden (Nord & Süd) für Städte und Gemeinden
  3. Erstellung einer Hilfe zur Konzeptentwicklung für das Bewerbungsformular des Ideenwettbewerbs
  4. Persönliche, telefonische Beratung der am Wettbewerb interessierten Städte und Gemeinden
Forschungsmethoden
  • Dokumentation der Projektgruppentreffen
  • Individuelle Beratung
Projektleitung

Prof. Dr. Paul-Stefan-Roß

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen

Nicole Saile, Sozialpädagogin (M. A.)

Janine Bliestle, Dipl.-Wirtschaftsgeographin

Iren Steiner, Dipl.-Psychologin, Dipl.-Psychologin

Projektdauer

April 2017 – Juli 2017

Zuordnung

Beratung und Begleitung

Ergebnisse
  • Abschlussbericht, inklusive Handlungsempfehlungen