IfaS Stuttgart

Institut für angewandte Sozialwissenschaften

Validierung des Kennzahlen‐ und Reportingkonzepts für Integrationsfirmen

Kommunalverband für Jugend und Soziales (KVJS)

Das Forschungsprojekt verfolgt das Ziel, ein anwendungsorientiertes System von Messgrößen (Kennzahlensystem) zu entwickeln, dass es ermöglicht sowohl die betriebswirtschaftliche Situation als auch den individuellen und gesellschaftlichen Mehrwert von Integrationsfirmen abzubilden...

Auftraggeber

Kommunalverband für Jugend und Soziales (KVJS)

Forschungsauftrag

Der Fokus liegt auf der Überprüfung der sozialen Wertschöpfungsindikatoren, die im Rahmen des forschungsgestützten Entwicklungsprojekts „Mehrdimensionale Erfassung der Unternehmensleistung von Integrationsfirmen in Baden‐Württemberg“ erarbeitet und in das Kennzahlen‐ und Reportingkonzept für Integrationsfirmen implementiert wurden.

Projektleitung Prof. Dr. Susanne Schäfer-Walkmann
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen

Bianca Burde, Erziehungswissenschaftlerin (M.A.)
Daniel Rayment-Briggs, Soziologe, Historiker, Philosoph (M.A.)
Robert Walkmann, Dipl. Ing

Projektdauer

01.01.2017 bis 31.12.2017

Zuordnung bei IfaS Validierungsstudie
Forschungsmethoden

Für die Validierung der sozialen Wertschöpfungsindikatoren wird ein quasi‐experimentelles Design angesetzt, das eine Beteiligung der Integrationsfirmen voraussetzt. Zur Rekrutierung wird eine Quotenstichprobe aus interessierten Studienteilnehmern gezogen die die Branche, Größe und Region berücksichtigt (analog dem Vorgehen im ersten Projektabschnitt),

Als Stichprobengröße haben sich 12 bis 14 Integrationsfirmen unterschiedlicher Größe undBranchenzugehörigkeit bewährt. Die Teilnahme an dem Forschungsprojekt bedeutet:

 

  1. die Bereitschaft, einmal im Quartal an einer ca. dreistündigen Arbeitssitzung teilzunehmen, die Tests zu planen und die Zwischenergebnisse zu diskutieren. Die Sitzungstermine werden zu Projektbeginn kommuniziert, die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung, inklusive Ergebnissicherung liegen beim Institut.
  1. die Bereitschaft, im Projektzeitraum eine weitere Mitarbeiterinnenbefragung mit einemgeänderten Fragebogen durchzuführen und gleichzeitig die Ergebnisse des Testrollouts für Auswertungszwecke zur Verfügung zu stellen.
  2. einer Auswahl von Mitarbeitenden mit und ohne Behinderung die Teilnahme an zwei Validierungssitzungen (während der Arbeitszeit) zu ermöglichen.

Die Daten werden inhaltsanalytisch bzw. statistisch ausgewertet und trianguliert, das heißt in einem mehrstufigen Prozess aufeinander bezogen.

Ergebnisse Abschlussbericht