IfaS Stuttgart

Institut für angewandte Sozialwissenschaften

Entwicklung eines Qualitätssicherungskonzepts für die Pflegestützpunkte in Baden-Württemberg

Landesarbeitsgemeinschaft Pflegestützpunkte Baden-Württemberg e.V.

Die Forschungsergebnisse der IfaS-Studie „Bausteine eines Qualitätssicherungskonzepts für die Pflegestützpunkte in Baden-Württemberg“ sollen in konkreten Qualitätssicherungsmaßnahmen umgesetzt werden, wobei die Dokumentation im Mittelpunkt steht.

Auftraggeber

Landesarbeitsgemeinschaft Pflegestützpunkte Baden-Württemberg e. V.

 Weitere Akteure

Die 48 Pflegestützpunkte in Baden-Württemberg

Forschungsauftrag

Aktuell gibt es in Baden-Württemberg 48 Pflegestützpunkte, welche bürger- und gemeindenah insbesondere Angebote der „Beratung, Versorgung und Unterstützung hilfesuchender Menschen in allen Fragen im Vor- und Umfeld der Pflege“ leisten und – allerdings in unterschiedlichem Maße - eine Vernetzung der pflegerischen, sozialen und hauswirtschaftlichen Angebote vor Ort umfassen.

Mitte Februar 2016 hat das Institut für angewandte Sozialwissenschaften (IfaS) in Stuttgart die Expertise zu den Bausteinen eines Qualitätssicherungskonzepts für die Pflegestützpunkte in Baden-Württemberg vorgelegt. Eine wesentliche Erkenntnis war, dass man sich in der Landesarbeitsgemeinschaft der Pflegestützpunkte zunächst über das Qualitätsmanagement verständigen muss, bevor man die Qualitätssicherungsmaßnahmen festschreibt.

Die in genannter Studie identifizierten Ansatzpunkte sollen in diesem Forschungsprojekt angegangen werden. Zunächst soll durch Sicherstellung einheitlicher Begrifflichkeiten und Standardisierung der Kernprozesse die Grundlage für eine präzise Dokumentation geschaffen werden und diese durch eine Überarbeitung des Dokumentationswerkzeugs ermöglicht werden.

Die skizzierten Überlegungen führen zu folgenden Arbeitspaketen (AP):

AP 1: Festlegung von Kernleistungen und begriffliche Definitionen
AP 2: Definition von Kernprozessen
AP 3: Entwicklung eines Dokumentationsstandards
AP 4: Festlegung der Messinstrumente zur regelmäßigen Qualitätsüberprüfung
AP 5: Endbericht
Projektleitung Prof. Dr. Susanne Schäfer-Walkmann
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen

Daniel Rayment-Briggs, Soziologe/Historiker/Philosoph (M.A.)
Franziska Traub, Erziehungswissenschaftlerin (M.A.)

Projektdauer

 März 2016 bis Dezember 2016    

Zuordnung bei IfaS Expertise, Praxisforschung
Forschungsmethoden
  • Verwendung der Erhebungsdaten aus der Vorstudie
  • Systematische Dokumentenanalyse des vorhandenen Dokumentationsinstrumentariums („Pflichtenheft“)
  • Erstellung eines überarbeiteten Dokumentationswerkzeuges in enger Abstimmung mit der LAG Pflegestützpunkte und mit Unterstützung von MitarbeiterInnen aus den Pflegestützpunkten
Ergebnisse  

Entwicklung eines neuen Dokumentationswerkzeuges

Abschlussbericht als Expertise „Qualitätssicherungskonzept für Pflegestützpunkte in Baden-Württemberg“