IfaS Stuttgart

Institut für angewandte Sozialwissenschaften Stuttgart

Auf dem Weg zu einer Inklusionsorientierten Arbeitsweise

Diakonisches Werk Württemberg

Das Projekt „Auf dem Weg zu einer inklusionsorientierten Arbeit“ soll in die Grundlagen für eine durchgängige Handlungsperspektive zu Inklusion im Diakonischen Werk Württemberg und Einrichtungen der Diakonie schaffen…

Auftraggeber

Diakonisches Werk Württemberg

Weitere Akteure

Landeskirche    

Forschungsauftrag

Das Projekt „Auf dem Weg zu einer inklusionsorientierten Arbeit“ soll in einem Zeitraum von drei Jahren (4/2012- 3/2015) die Grundlagen für eine durchgängige Handlungsperspektive zu Inklusion im Diakonischen Werk Württemberg und Einrichtungen der Diakonie schaffen.

In der praktischen Umsetzung ist es vorgesehen inklusionsfördernde Interventionen, Entwicklungsimpulse und Orientierungshilfen für Mitarbeitende und Einrichtungen der Diakonie Württemberg in den Feldern „theologischer Arbeit“, „kirchengemeindlicher Praxis“, in den Bereichen „Leben und Wohnen“ sowie den Bereichen „Schule und Erziehung“ in Gang zu bringen. Die Wahrnehmung und Einflussnahme auf Prozesse in den vier genannten Handlungsfeldern wurden daher in die Verantwortlichkeit vier verschiedener Teilprojekte übertragen. Sie sollten so angelegt werden, dass übergreifende und spezifisch praktische Einzelziele umgesetzt werden.

Mit seiner umfassenden Zielsetzung und seinen vier Teilprojekten (von denen jedes wiederum weitere „Unterprojekte“ umfasst) weist das Projekt „Auf dem Weg zu einer inklusionsorientierten Arbeit“ eine hohe Komplexität auf. Wohin sich das Gesamtprojekt und seine Teile entwickeln würden, war auf Grund der hohen Zahl und der Heterogenität der beteiligten Akteure im Vorhinein kaum abschätzbar. Daher wurde die Evaluation der wissenschaftlichen Begleitung in zwei Phasen von jeweils ca. 18 Monaten unterteilt. Die erste Phase soll überwiegend qualitativ-explorativen Charakter haben und in einen internen Fachtag münden. Aufbauend auf den Erkenntnissen von Phase I sollte die zweite Phase zum einen eher quantitativ ausgerichtet sein, zum anderen auf Elemente der Selbstevaluation der Beteiligten setzen.

Die forschungsleitenden Fragestellungen wurden an den zwei Interventionsperspektiven des Projekts A „Übergreifende Prozesse“ und B „Weiterentwicklung in den Handlungsfeldern“ ausgerichtet.

Projektleitung Prof. Dr. Paul-Stefan Roß
Wissenschaftliche MitarbeiterInnen

Bianca Burde, Erziehungswissenschaftlerin (M.A.)
Iren Steiner, Dipl.-Psychologin

Projektdauer

September 2012 bis September 2015    

Zuordnung
 Wissenschaftliche Begleitung
Forschungsmethoden
  • Prozessbegleitung und –evaluation; Beratung
  • Experten Interviews mit ausgewählten Teilprojektgruppenmitgliedern sowie den Projektverantwortlichen
  • Dokumentenanalyse/ Literaturrecherche
  • Teilnehmende Beobachtung an „inklusiven“ Veranstaltungen
  • Fragebogenerhebung auf „inklusiven“ Veranstaltungen
  • Erstellung eines Selbstevaluationsbogens für die Projektmitglieder
Ergebnisse Abschlussbericht